Schlosspark Ludwigslust Schlosspark Ludwigslust
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Schlosspark Ludwigslust

Schlossparks & Gartenanlagen
Ludwigslust

Der Schlosspark in Ludwigslust umfasst eine Fläche von ca. 120 ha und ist damit der ausgedehnteste Landschaftspark Mecklenburgs. Zu allen Jahreszeiten lädt der Schlosspark zu weitläufigen Spaziergängen ein und bietet dem Besucher immer wieder einen wundervollen Ausblick über weite Wiesen, spiegelnde Wasserflächen und eine Vielzahl von alten und seltenen Bäumen und Ziersträuchern, wie z.B. Sumpfzypressen, Mammut-, Schneeglöckchen- und Urweltmammutbaum oder Magnolien.

Der barocke Park wurde zur Zeit des Baus des kleinen Jagdschlosses unter Christan Ludwigs II. in den Jahren 1731 – 1735 angelegt.Da in dieser Gegend kaum Wasser für solch einen großen Park zur Verfügung steht, wurde 1756 – 1760 ein 28 km langer Kanal erbaut, der das Wasser für die Wasserspiele und die vor dem Schloss befindlichen Kaskaden heranführt.

Alle Wasserspiele des Schlossparkes erhalten den nötigen Druck durch das natürliche Gefälle des Kanals. Der Schlosspark wurde immer wieder vergrößert. Seine größte Umgestaltung erfuhr er durch den preußischen Gartendirektor Peter Joseph Lenné in der Mitte des vorigen Jahrhunderts von 1852 – 1860.Doch nicht nur die Flora des Schlossparkes ist sehenswert; auch eine Reihe von Bauwerken im Park lassen den Besucher staunen:

  • Katholische Kirche "St. Helena": 1806 – 1809 erbaut; erster neogotischer Backsteinbau in Mecklenburg
  • Helenen-Paulownen-Mausoleum: erbaut 1804–1806 für die Großfürstin Helene Paulowna, Gemahlin des Erbprinzen Friedrich Ludwig von Mecklenburg–Schwerin und Tochter des russischen Zaren Paul I.
  • Grab des Majors Puschkin: Offizier im Isumschen Reiterregiment. Er fiel 1813 im Kampf gegen die napoleonischen Truppen in Lüneburg
  • Jägerdenkmal: 1922 zur Erinnerung an die im 1. Weltkrieg gefallenen Mitglieder des Jägerbataillons aufgestellt
  • Louisen-Mausoleum: erbaut 1809 für Herzogin Louise, Gemahlin des Herzogs Friedrich Franz I.
  • Schweizerhaus: 1789/90 als Landhaus für Herzogin Louise erbaut (siehe auch Gaststätten)
  • Denkmal für Herzog Friedrich: 1788 durch den Bildhauer Rudolf Kaplunger geschaffen
  • Grotte: künstliche Ruine um 1785 aus Raseneisenstein erbaut
  • Pferdedenkmal: um 1790 ließ Herzog Friedrich Franz I. für sein Lieblingspferd ein Grabmal erbauen; heute noch beim Forsthaus zu bewundern

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